Avital, Avi

Foto: Jean-Baptiste Millot

Avi Avital wurde 1978 in Israel geboren. Mit acht Jahren fing er an Mandoline zu spielen und wurde bald Mitglied des Jugend-Mandolinenorchesters unter Leitung von Simcha Nathanson. Nach dem Besuch der Musikakademie in Jerusalem studierte er am Konservatorium »Cesare Pollini« in Padua bei Ugo Orlandi. Nach seinem Studium begann er, das Repertoire für sein Instrument neu zu definieren und weiter zu entwickeln. 2007 gelang es ihm, beim renommierten Aviv-Wettbewerb für Solisten zum bis dato ersten Mandolinen-Preisträger zu werden. 

Avitals Aufführungen fanden begeisterte Aufnahme in führenden internationalen Konzertsälen wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern und dem Konzertsaal der Verbotenen Stadt in Peking sowie bei den Festivals in Tanglewood, Spoleto und Ravenna. Er ist mit großen Orchestern der Welt aufgetreten und hat häufig mit Künstlern wie dem Klarinettisten Giora Feidman, der Sopranistin Dawn Upshaw und dem Trompeter/Komponisten Frank London zusammengearbeitet. 

Höhepunkte seiner Arbeit waren 2013 unter anderem ein Projekt mit Yo-Yo Mas Silk Road Workshop mit einer neuen Komposition von David Bruce; Aufführungen von »Avital meets Avital«, einem gattungsübergreifenden Programm mit dem in New York ansässigen Jazzmusiker Omer Avital in Berlin und auf Schloss Elmau; Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Festival in Aspen. Im Jahre 2014 sind unter anderem eine Australientournee mit dem Australian Brandenburg Orchestra, Konzerte mit dem National Taiwan Symphony Orchestra und beim Savannah Festival sowie Recitals in Berlin, Vancouver, New York (Carnegie Hall), Riga und Montreal geplant.

Avi Avitals Diskografie umfasst so unterschiedliche Genres wie Klezmer, Barockmusik und zeitgenössische Musik. Für seine Aufnahme mit dem David Orlowsky Trio aus dem Jahr 2008 wurde er mit dem begehrten Echo-Preis ausgezeichnet. 2010 erhielt er für seine Einspielung von Avner Dormans Mandolinenkonzert mit Andrew Cyr und dem Metropolis Ensemble als erster Mandolinenspieler überhaupt eine Grammy-Nominierung in der Sparte »Bester Instrumentalsolist«.

2012 hat Avi Avital einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon unterzeichnet.

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