Pantillon, Christophe

Der Cellist Christophe Pantillon ist in Neuchâtel geboren; er stammt aus einer Musikerfamilie mit Schweizer und amerikanischem Ursprung. Ersten Violoncello-Unterricht erhielt er in seiner Heimatstadt bei J.-G.Guy und bei Elena Botez in Bern. Anschließend setzte er sein Cello-Studium bei Heinrich Schiff an der Musikakademie in Basel fort. Weitere Studien bei Valentin Erben (Alban Berg-Quartett) an der Hochschule für Musik in Wien und bei Ralph Kirshbaum am Royal Northern College of Music in Manchester sowie Meisterkurse, unter anderem bei Mischa Maisky in Siena, rundeten seine Ausbildung ab. Seit seiner frühen Jugend hat Christophe Pantillon sich der Kammermusik gewidmet, im Besonderen zunächst mit seinen beiden Brüdern im „Trio Pantillon“. Seit 1992 lebt er in Wien, wo er 1998 das aron-Quartett (Quartett in residence des Arnold Schönberg-Centers Wien) mitbegründete. Er ist Solo-Cellist des Wiener Kammerorchesters, Mitglied des Leschetizky-Trios und tritt mit seiner Frau, der Geigerin Klara Flieder, regelmäßig im Duo auf. Christophe Pantillon hat zahlreiche Kammermusik-CDs eingespielt, von denen etliche mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden sind.

Auftritte als Solist oder als Mitglied verschiedener Kammermusikensembles führten Christophe Pantillon nach Wien (Musikverein, Konzerthaus), Salzburg (Mozarteum), London (Wigmore Hall), Washington (Library of Congress), Paris (Opéra Bastille), Tokyo (Casals Hall, Oji Hall), Moskau (Tschaikowsky-Konservatorium), Buenos Aires (Teatro Colón), Madrid (Teatro Real), Zürich (Tonhalle), Prag (Suk-Saal), Berlin, Amsterdam, Warschau, Sankt Petersburg, Helsinki und zu renommierten Festivals wie dem Menuhin-Festival Gstaad, dem Festival Radio France (Montpellier), Festival International de Quatuors à Cordes du Luberon, Styriarte Graz, wien modern, Kuhmo Festival (Finnland), Festival Cervantino (Mexiko), Festival Musical de Santo Domingo, Norfolk Chamber Music Festival ( USA ), „Sounding Jerusalem“, Festival de la Roque d'Anthéron, Festival de Stresa, „Mostly Music“ Chicago etc. Christophe Pantillon kann auf die Zusammenarbeit mit bedeutenden Künstlern wie Philippe Entremont, Elisabeth Leonskaja, Oleg Maisenberg, Bruno Canino, Marcello Viotti, Sir Neville Marriner, Sir Roger Norrington, Peter Schreier, Thomas Quasthoff, den Mitgliedern des Alban Berg-Quartetts und des Chilingirian Quartetts sowie Mitgliedern der Berliner und der Wiener Philharmoniker zurückblicken. Eine weitere Facette seines musikalischen Wirkens zeigen ein Beethoven-Projekt gemeinsam mit dem Schauspieler Gérard Depardieu 2006 in Montpellier und eine Rilke-Bach CD, die 2008 in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schauspieler Ulrich Reinthaller entstanden ist. 2015 gestaltete er gemeinsam mit Karl Markovics das Projekt "Léger au front", das in Wien, Bonn und beim Carinthischen Sommer aufgeführt wurde. Seine 2013 erschienene CD "Paroles de violoncelle" mit französischen Werken für Violoncello solo erfreut sich auf nationaler sowie internationaler Ebene höchster Anerkennung.

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